Dehnungsstreifen (Striae) sind strukturelle Veränderungen der Dermis und keine gewöhnlichen Operations- oder Verletzungsnarben. Sie treten häufig bei Schwangerschaft, Wachstum oder Gewichtsveränderungen auf; genetische und hormonelle Faktoren können mitwirken.
Striae rubrae und Striae albae
Frische Striae erscheinen oft rötlich bis violett. Mit der Zeit werden sie meist heller und strukturell reifer. Farbe und Alter beeinflussen, welcher Behandlungsansatz sinnvoll sein kann.
Welche Verfahren kommen infrage?
Bei ausgewählten Befunden können fraktionierte Laser, Microneedling oder RF-Microneedling eingesetzt werden. Entscheidend sind Hauttyp, Körperregion, Tiefe, Breite und Pigmentrisiko.
Fraktionierter Laser
Fraktionierte Verfahren können bei reiferen Striae den dermalen Umbau unterstützen. Zu intensive Parameter erhöhen jedoch Rötung, Heilungszeit und das Risiko von Pigmentveränderungen.
Microneedling und RF-Microneedling
Mikronadelverfahren können eine schrittweise Verbesserung der Hautstruktur unterstützen. Eine feste Sitzungszahl ist nicht für alle Personen sinnvoll.
Wann sollte vorher medizinisch abgeklärt werden?
Sehr plötzlich auftretende oder ungewöhnlich ausgeprägte Striae können Anlass sein, Medikamente oder hormonelle Faktoren zu berücksichtigen.
Dehnungsstreifen oder Narben?
Für Operations-, Verletzungs- und Keloidnarben gibt es eine eigene Seite: Narbenbehandlung in Izmir.
Was ist realistisch?
Eine Verbesserung von Farbe und Struktur ist möglich; eine vollständige Entfernung lässt sich nicht versprechen.
Allgemeine medizinische Information; ersetzt keine individuelle dermatologische Beurteilung.
Welche Faktoren beeinflussen die Kosten einer Dehnungsstreifen-Behandlung?
Die Behandlungskosten hängen von Alter, Farbe und Ausprägung der Striae, der Größe des Behandlungsareals, dem gewählten Verfahren und der voraussichtlich benötigten Anzahl an Sitzungen ab. Größere Körperareale oder eine Kombination beziehungsweise Staffelung unterschiedlicher Verfahren können den Gesamtumfang verändern. Ein genauer Preis wird nach persönlicher dermatologischer Beurteilung festgelegt.
